Informationstechnik für die Fabrik der Zukunft
Stand der Technik und Handlungsbedarf

Olaf Sauer

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ist eine Schlüsseltechnologie in der Fabrik der Zukunft  im Sinne einer sog. ‚enabling technology‘. IKT ist für die Produktion ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Zukünftig wird die Durchdringung der Fabriken und ihrer Produktionsanlagen mit IKT-Komponenten und deren selbständige Vernetzung zunehmen. Einige der Handlungsfelder sowie der Auswirkungen des zunehmenden IKT-Einsatzes werden in diesem Beitrag beschrieben.

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Mass Customization als Wettbewerbschance

Matthias Müller Wolf

Die Marktanforderungen ändern sich und mit ihnen auch die Prozesse in der Produktion. Zentral sind zwei Trends: die fortschreitende Verkürzung der Lieferzeiten und die Individualisierung der Produkte. Verbraucher erwarten, dass Produkte ihren individuellen Anforderungen exakt gerecht werden. Dazu reicht eine große Variantenvielfalt nicht aus. Vielmehr wünschen sich Kunden Produkte wie aus der Maßkonfektion, ohne höhere Preise zahlen zu wollen. Moderne Produktionskonzepte und flexible, unternehmensübergreifende IT-Lösungen begegnen dieser Herausforderung erfolgreich.

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Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten, Carolin Singer

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können.
Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.

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Konzeption eines Produktkonfigurators für einfache spanabhebende Werkzeuge zur Bohrungsfeinbearbeitung
Dargestellt am Beispiel der MAPAL Dr. Kress KG

Ralf Wackenhut , Manfred Rössle

Der Auftragsabwicklungsprozess mit seinen einzelnen Bausteinen ist effizient zu gestalten. Prozesskettenübergreifende Produktkonfiguratoren oder auch Prozesse, die unter Schlagwörtern wie „RapidSales and Engineering“ bekannt sind, werden zunehmend wichtig. Im Folgenden wird genau diese Problemstellung erörtert und auf einen Produktbereich der MAPAL Dr. Kress KG, einem Spezialisten für Präzisionswerkzeuge für die Bearbeitung kubischer Bauteile, angewendet.

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Montagefolgeplanung mit Anordnungsbeziehungen

Winfried Jänicke, Michael Tammer, Marian Brandau und Lars Walther

Es wird ein Vorgehen zur Optimierung der Montagereihenfolge z. B. bei der Produktion von Motoren und Getrieben beschrieben. Neben den aus der Kanban Theorie bekannten automatischen Schritten des „Nivellierens und Glättens“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Ergebnisse interaktiv nachzuarbeiten. Weiter kann man zusätzlich eine Menge von Anordnungsbeziehungen definieren und deren Einhaltung überwachen, bzw. erzwingen. Zur Lösung dieser Aufgabenstellung wurde ein Advanced Planning and Scheduling System (APS), das als Add-On zu SAP ERP implementiert werden kann, erweitert. Die Lösung verwendet ausschließlich SAP ERP Daten und SAP ERP Infrastrukturen.

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Betriebsdatenerfassung - Hardware und Software

Hanna Theuer und Anne-Kathrin Leo

Das Erfassen von aktuellen Istdaten über Zustände und Prozesse in Betrieben ist eine wichtige Aufgabe, um beispielsweise Abweichungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Behebung einleiten zu können. Unter dem Begriff Betriebsdatenerfassung (BDE) werden entsprechende Techniken und Methoden zusammengefasst, wobei sowohl organisatorische (Auftrags- und Personaldaten), als auch technische (Maschinen- und Prozessdaten) Daten berücksichtigt werden.

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