Interview

Nicht nur im Kopf – sondern sichtbar

Sich zu entscheiden, fällt oft schwer – besonders, wenn es tausende von Varianten gibt. Keine Seltenheit in der Fabrik, wenn neue Produkte entwickelt werden. Was da hilft: alle Möglichkeiten sichtbar zu machen. Das kann PAVED, ein Tool zur Visualisierung. Ein Gespräch mit Lena Cibulski vom Fraunhofer IGD in Darmstadt, die PAVED mitentwickelt hat.

[mehr]



Success Story

Sulzer Applicator Systems steigert Termintreue und Produktivität 

Auf dem Weg zur papierlosen Fabrik

 

Vier Milliarden Kunststoffteile stellt Sulzer Applicator Systems pro Jahr im Spritzgussverfahren her. Wie das gelingt und wie sich dabei eine Produktivitätssteigerung von mehr als zehn Prozent erreichen lässt, zeigt ein Blick in die Fertigung bei Sulzer in Haag, Schweiz.

[mehr]



Quality Gates
Konzept für KMU der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie

Horst Wildemann

Die zunehmende Globalisierung, sich verkürzende Produktlebenszy-klen und steigende Kundenanforderungen verschärfen die Wettbewerbssituation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Durch den internationalisierten Wettbewerb und eine steigende Kundenmacht avanciert eine durchgängige Nullfehlerqualität zu einem der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Quality Gates Konzept für KMU der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie“ wurde am Beispiel der Werkzeug- und Schneidwarenindus-trie ein integriertes Quality Gates Konzept entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten ist. Es unterstützt Unternehmen ein prozessübergreifendes präventives Qualitätssicherungssystem zu implementieren.

[mehr]



Produkt Report

IT – inspired by you.
MES genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten

Industrie 4.0 und die damit verbundene Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette sind zentrales Thema in der deutschen Fertigungsindustrie. MES gilt dabei als einer der Enabler für Industrie 4.0. 

[mehr]



Prozessverbesserung mittels Six Sigma
Anwendung am Beispiel einer Großserienfertigung

Norbert Gronau

Six Sigma ist eine sehr systematische, vollständig auf der gründlichen Analyse detailliert geplanter Versuche beruhende Methode zur Prozessverbesserung. Der Beitrag beschreibt das Vorgehensmodell der Methode und geht anschließend auf einen Anwendungsfall ein, im dem die Fertigung eines kritischen Bauteils einer Motorkomponente untersucht wurde. Trotz großen Zeitdrucks – kurz vor dem Ende der Ramp-Up-Phase – gelang es, das Problem durch Anwendung von Six Sigma-Methoden zu identifizieren und zu beheben.

[mehr]



KI in der visuellen Qualitätskontrolle
Mit intelligenten Algorithmen die Produktqualität verbessern, die Effizienz steigern und Kosten reduzieren

Stefanie Horrmann, Axians IT Solutions

Produzierende Unternehmen müssen effizient und wirtschaftlich arbeiten, gleichzeitig aber kompromisslos Qualität liefern. Denn Kunden sind anspruchsvoll, und in manchen Branchen gilt gar eine Null-Fehler-Toleranz. Häufig findet die Qualitätskontrolle noch manuell und zeitversetzt statt. Das ist eine aufwendige, monotone und oft unbequeme Arbeit. Zudem können Fehler erst spät korrigiert werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz lässt sich die visuelle Qualitätskontrolle dagegen automatisieren, in Echtzeit durchführen und in den Produktionsprozess integrieren. Sie wird dadurch genauer, effizienter und kostengünstiger. Was man für ein solches Projekt braucht und wie man es in der Praxis am besten umsetzt, zeigt der folgende Beitrag.

[mehr]



Success Story

Mit MES „IT-Produktionsgedächtnis“ in Richtung Industrie 4.0

Der Aufbau eines nachhaltigen „IT-Produktionsgedächtnisses“ durch die MES-Implementierung aus Maschinen- und Betriebsdatenerfassung sorgt bei der Tillmann Profil GmbH für mehr Transparenz und besseres Produktionscontrolling.

[mehr]



KontinuierlicherVerbesserungsprozess (KVP)
Fallstudie zur Entwicklung eines KVP-Implementierungsmodells unter Berücksichtigung des operativen Spannungsfelds im Tagesgeschäft von Produktionsabteilungen

Christian T. Stemplinger, Continental Automotive GmbH Babenhausen, Tobias Mohn, Hochschule Darmstadt und Herwig Winkler, Alpen-Adria Universität Klagenfurt

In der Studie „Trendbarometer Arbeitswelt“ gaben ca. 80 % der befragten Experten an, dass sie dem Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) eine hohe bis sehr hohe Priorität für den Erfolg am „Shop-Floor“ zuordnen [1]. Die nachhaltige Implementierung des KVP in ein bestehendes Produktionssystem sowie die regelmäßige Ausführung von KVP-Maßnahmen ist in der Praxis jedoch mit vielen Hindernissen und Problemen verbunden. Dies stellt Unternehmen teilweise vor große Herausforderungen im operativen Produktionsmanagement. In der folgenden Fallstudie haben wir deshalb mittels Leitfadeninterviews qualitativ die Praxisprobleme eines Fertigungsbereiches erhoben und erarbeiteten darauf basierend erforderliche Modelleigenschaften eines geeigneten KVP. Das entwickelte Modell deckt die drei Phasen vom KVP-Implementierungsgedanken über die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen bis zum selbstlaufenden Prozess ab.

[mehr]



Erfolgreiches Qualitätsmanagement in produzierenden Unternehmen
Erkenntnisse einer internationalen Industriestudie

Robert Schmitt, Sebastian Schmitt, Alexander Linder, RWTH Aachen, Frank Lesmeister und Daniel Spindelndreier, Boston Consulting Group GmbH

Die Sicht auf Qualität als kritischen Wettbewerbsfaktor hat sich nicht nur in den westlichen Industrieländern etabliert, sondern ist auch in Schwellenländern auf dem Vormarsch. Im Umfeld komplexer werdender Produkte und steigender Kundenerwartungen versuchen viele Unternehmen mit breit angelegten Qualitätsinitiativen Kosten zu senken und die Marktchancen ihrer Produkte zu steigern. Im normativ geprägten Qualitätsmanagement existieren hierzu jedoch wenige Handlungsanweisungen, was den Erfolg der Initiativen einschränkt. Im Rahmen einer internationalen Studie zum Qualitätsmanagement in produzierenden Unternehmen wurden kritische Erfolgsfaktoren und Best Practices auf dem Weg zur nachhaltigen Etablierung eines effektiven Qualitätsmanagements identifiziert. Auf Grundlage einer entwickelten Reifegradbewertung wird es Unternehmen ermöglicht, den Status des eigenen Qualitätsmanagements zu erkennen und weitere Handlungsschritte zu identifizieren.

[mehr]



Der Roboter in der Industrie
Welche Chancen und Risiken bringt sein Einsatz in Fabriken?

Martin Naumann

Roboter haben sich schon jetzt als Erfolgsmodell für die industrielle Fertigung herausgestellt. Laut dem Welt-Roboter-Report 2019 der International Federation of Robotics (IFR) werden bis 2022 rund vier Millionen Industrieroboter weltweit im Einsatz sein. Und wie sieht es hierzulande aus?

[mehr]



KI revolutioniert die Fertigungs-IT

Thorsten Strebel

Auch wenn noch lange die eigentlichen Anwendungen im Fokus der Fertigungsindustrie stehen werden, so kann man den technologischen Einfluss auf IT-Lösungen für die Smart Factory kaum mehr leugnen, insbesondere wenn es dabei um Künstliche Intelligenz (KI) geht. Aber nicht nur die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesem Thema. Auch in der Industrie sind mittlerweile viele innovative KI-Lösungen angekommen – und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

[mehr]



Verwertung von kollektiver Intelligenz
Ein Ansatz zum Erschließen ungenutzter Ideenpotenziale

Daniel Velasquez Norrman und Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria, TU-Wien

Die Vorteile von Managementansätzen, die sowohl Ideen für die Verbesserung bestehender Abläufe sowie für die Ausschöpfung von neuen Marktpotenzialen bieten, sind unumstritten. Zu den Vorzügen zählen der positive Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aber auch eine hohe Rentabilität des Operationalisierens der Ansätze. Im Jahr 2012 sparte z. B. der Volkswagenkonzern durch Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Prozessen knapp 199 Mio. Euro ein. Ähnlich konnte Siemens und Infineon Austria im Jahr 2013 Einsparungen von mehr als 145 Mio. Euro bzw. 12 Mio. Euro erreichen [1]. Eine eindrucksvolle Statistik, die aber lediglich einen Bruchteil der Potenziale umfasst, welche unter dem Fraunhofer Austria Ansatz zum Corporate Capability Management (CCM) und der Verwertung von kollektiver Intelligenz verstanden wird. Der Begriff CCM soll auf ein erfolgreiches Innovationsmanagement hinweisen, bei dem die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen bei der Generierung von Verbesserungsideen zu verstehen, bei denen neben den Prozessen, Produkten und Dienstleistungen auch die Organisation betrachtet wird.

[mehr]



Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie
Die Basis ist vorhanden, aber der Weg ist noch weit

Frank Balsliemke und Anika Behrens

Die Herausforderungen für Unternehmen bestehen heute darin, individuelle Kundenwünsche durch die Fertigung zahlreicher Varianten bei geringer werdenden Stückzahlen und einem gleichzeitig steigendem Kostendruck zu befriedigen. Eine gute Qualität ist eine selbstverständliche Voraussetzung. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen immer neue Potenziale zur Optimierung identifizieren. Ein Ansatzpunkt dafür ist das Thema Schlanke Produktion. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Stand entsprechender Maßnahmen in der Lebensmittelindustrie.

[mehr]



online EXKLUSIV

Maschinenbelegungsplanung in mehrstufigen entkoppelten Produktionssystemen

Holm Fischäder, Richard Göhler und Herfried M. Schneider

In diesem Beitrag werden die theoretischen Grundlagen der Maschinenbelegungsplanung für mehrstufige Produktionsumgebungen erörtert und davon ausgehend Lösungsverfahren für Belegungs-
probleme unter praxisrelevanten Problemstellungen entwickelt. In der Printausgabe von productivITy (Ausgabe 2-17) wurde eine Kurzfassung dieses Beitrages veröffentlicht. In der hier vorgelegten Online-Fassung werden die Abbildung praxis-
typischer Rahmenbedingungen für die Maschinen-
belegungsplanung sowie die Bewertung alternativer Belegungsplänen ausführlicher beschrieben.

Beitrag als PDF herunterladen



Open Access

Nutzenpotenziale intelligenter Beleuchtungssysteme für Fabrikbetriebe

Marc Füchtenhans, Kevin Schmidt, Eric Grosse und Christoph Glock

In modernen Fabrikbetrieben wird nach Lösungen zur Reduktion von Energiekosten und Kohlenstoffdioxidemissionen gesucht, dabei jedoch häufig die Beleuchtung vernachlässigt. Durch die stetige Weiterentwicklung der LED existieren marktreife intelligente Beleuchtungssysteme, die äußerst energieeffizient und emissionsarm sind und darüber hinaus weitere Nutzenpotenziale zur Prozessverbesserung aufweisen.

[mehr]